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Überstunden- & Zeitsaldo-Rechner

Wochenweise Ist-Stunden gegen die Soll-Arbeitszeit rechnen: Saldo je Woche, Gesamtsaldo und Durchschnitt – mit Hinweisen zu Verfall, Minusstunden und ArbZG-Grenzen.

Woche 1+2,5 h
Woche 2-2 h
Woche 3+5 h
Zeitsaldo
+5,5 h
Ist gesamt
125,5 h

Soll: 120 h

Ø Ist pro Woche
41,83 h

Ob Überstunden ausgezahlt oder in Freizeit ausgeglichen werden, regelt der Arbeits- bzw. Tarifvertrag. Achten Sie auf Ausschluss-/Verfallfristen – und dokumentieren Sie, dass die Mehrarbeit angeordnet, gebilligt oder geduldet wurde.

Alle Berechnungen laufen in Ihrem Browser – ohne Anmeldung, ohne Datenerhebung. Orientierungshilfe, keine Rechtsberatung.

So nutzen Sie den Rechner

  1. 1

    Soll-Arbeitszeit festlegen

    Die vertragliche Wochenarbeitszeit in Stunden eintragen – sie gilt als Vergleichsmaßstab für alle Wochen.

  2. 2

    Ist-Stunden je Woche erfassen

    Für jede Woche die tatsächlich geleisteten Stunden eintragen; über „Woche hinzufügen“ lassen sich beliebig viele Wochen (bis 60) ergänzen.

  3. 3

    Saldo auswerten

    Der Rechner zeigt das Delta je Woche, den Gesamtsaldo und den Ist-Durchschnitt – mit Warnung, wenn dauerhaft über 48 Wochenstunden gearbeitet wird.

Hintergrund

Rechtlicher Hintergrund: Vergütung und Nachweis

Einen allgemeinen gesetzlichen Überstundenzuschlag gibt es nicht – Vergütung oder Freizeitausgleich richten sich nach Arbeits- und Tarifvertrag. In Vergütungsprozessen müssen Beschäftigte darlegen, dass Überstunden geleistet und vom Arbeitgeber angeordnet, gebilligt oder geduldet wurden – eine lückenlose eigene Aufzeichnung ist dafür das wichtigste Beweismittel.

Minusstunden dürfen nur bei wirksamer Arbeitszeitkonten-Regelung angerechnet werden, und nur wenn Beschäftigte die Minderleistung zu vertreten haben. Bietet der Arbeitgeber keine Arbeit an, bleibt der Vergütungsanspruch bestehen (Annahmeverzug, § 615 BGB).

Fachlicher Hintergrund: Vom Saldo zum Ampelkonto

Im betrieblichen Alltag wird der Soll-Ist-Saldo auf einem Arbeitszeitkonto fortgeschrieben. Bewährt haben sich Ampelkonten mit definierten Grenzwerten: Grün steuern die Beschäftigten selbst, Gelb löst ein Gespräch aus, Rot verbindliche Maßnahmen – so wachsen Salden nicht unkontrolliert an und verfallen nicht.

Häufige Fragen

Salden automatisch führen?

Arbeitszeitkonten mit Ampel-Logik machen Guthaben und Zeitschulden laufend sichtbar – ohne Excel-Listen am Monatsende.