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Säule · Arbeitszeitmodelle & -konten

Arbeitszeitmodelle und -konten: Gleitzeit, Überstunden, Ampelkonten

Arbeitszeitkonten erfassen die Differenz zwischen Soll- und Ist-Arbeitszeit als Guthaben oder Minus. Sie ermöglichen flexible Modelle wie Gleitzeit, Vertrauensarbeitszeit oder Langzeitkonten – korrekt geführt und transparent für alle Beteiligten.

Arten von Arbeitszeitkonten im Überblick

Wie Arbeitszeitkonten funktionieren

Ein Arbeitszeitkonto saldiert geleistete gegen vereinbarte Stunden. Gleitzeitkonten gleichen kurzfristige Schwankungen aus, Langzeit- oder Lebensarbeitszeitkonten sparen Zeit für Sabbaticals oder früheren Ruhestand an. Ampelkonten signalisieren mit Schwellenwerten, wann gegengesteuert werden muss.

Zuschläge und Regelwerke

Software bildet Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit, Mehrarbeit und tarifliche Sonderregeln ab. Je komplexer Tarif- und Betriebsvereinbarungen, desto wichtiger ist ein flexibel konfigurierbares Regelwerk.

Transparenz für Mitarbeitende

Beschäftigte sollten ihren Kontostand jederzeit im Self-Service einsehen können. Das schafft Vertrauen und reduziert Rückfragen in der Personalabteilung.

Rechtlicher Rahmen: ArbZG, Tarif- und Betriebsvereinbarung

Arbeitszeitkonten bewegen sich im Rahmen des Arbeitszeitgesetzes (Höchstarbeitszeit, Ruhezeiten) sowie tariflicher und betrieblicher Vereinbarungen. Diese regeln Ausgleichszeiträume, Kappungsgrenzen und den Umgang mit Plus-/Minusstunden. Eine gute Software bildet diese Regeln konfigurierbar ab und dokumentiert Salden revisionssicher.

Verzahnung mit Zeiterfassung und Lohnabrechnung

Arbeitszeitkonten entstehen aus erfassten Ist-Zeiten und fließen am Periodenende in die Entgeltabrechnung: Plusstunden werden ausgezahlt oder als Freizeit ausgeglichen, Zuschläge an die Lohnabrechnung übergeben. Achten Sie deshalb auf die Anbindung an Zeiterfassung und Payroll, um Doppelerfassung zu vermeiden.

Häufige Fragen