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Jahresarbeitszeit-Rechner
Arbeitstage und Netto-Arbeitszeit im Jahr berechnen – mit den gesetzlichen Feiertagen Ihres Bundeslands, Urlaub und kalkulatorischen Krankheitstagen.
- Arbeitstage (brutto)
- 253
- Soll-Jahresarbeitszeit
- 2.024 h
- Netto verfügbar
- 1.704 h
261 Werktage − 8 Feiertage
à 8 h/Tag
213 Tage · Ø 142 h/Monat
Feiertage, die auf ein Wochenende fallen, reduzieren die Arbeitszeit nicht – deshalb schwankt die Jahresarbeitszeit von Jahr zu Jahr.
Alle Berechnungen laufen in Ihrem Browser – ohne Anmeldung, ohne Datenerhebung. Orientierungshilfe für die Planung, keine Rechtsberatung.
So nutzen Sie den Rechner
- 1
Jahr und Bundesland wählen
Der Rechner ermittelt daraus automatisch, welche gesetzlichen Feiertage auf Werktage fallen.
- 2
Arbeitszeitmodell eintragen
Wochenstunden und Arbeitstage pro Woche angeben – daraus ergibt sich die Stundenzahl je Arbeitstag.
- 3
Abwesenheiten ansetzen
Urlaubstage und kalkulatorische Krankheitstage eintragen; für konservative Planungen sind 10–15 Krankheitstage üblich.
- 4
Kapazität ablesen
Ergebnis sind Brutto-Arbeitstage, Soll-Jahresarbeitszeit und die netto verfügbare Kapazität in Stunden pro Jahr und Monat.
Hintergrund
Rechtlicher Hintergrund: Feiertagsrecht der Länder
Gesetzliche Feiertage sind Ländersache: Neun gelten bundesweit, dazu kommen je nach Land bis zu drei weitere – vom Reformationstag im Norden und Osten über Fronleichnam im Süden und Westen bis zum Buß- und Bettag in Sachsen. An Feiertagen gilt grundsätzlich Beschäftigungsverbot (§ 9 ArbZG) mit branchenbezogenen Ausnahmen und Ersatzruhetagen (§ 11 ArbZG).
Einzelne Feiertage gelten nur regional – etwa Mariä Himmelfahrt in überwiegend katholischen bayerischen Gemeinden oder Fronleichnam in Teilen Sachsens und Thüringens. Für Standorte in diesen Gebieten ist manuell zu korrigieren.
Fachlicher Hintergrund: Netto-Kapazität statt Soll-Zeit
Wer Personalbedarf mit der vertraglichen Soll-Zeit plant, überschätzt die Kapazität systematisch um 15–20 Prozent: Urlaub, Feiertage und Krankheit fehlen in der Rechnung. Personaleinsatzplanung, Stellenbemessung und Projektkalkulation sollten deshalb immer von der Netto-Jahresarbeitszeit ausgehen – je Standort mit dem eigenen Feiertagskalender.
Häufige Fragen
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