Glossar
Ampelkonto
Ein Ampelkonto ist ein Arbeitszeitkonto mit Warnstufen: Grün, Gelb und Rot signalisieren, wie weit der Zeitsaldo vom vereinbarten Korridor abweicht.
Das Ampelkonto ist eine Steuerungsform des Arbeitszeitkontos. Der Zeitsaldo wird in drei Zonen eingeteilt: In der grünen Phase bewegt sich das Konto im vereinbarten Korridor und Beschäftigte steuern ihren Saldo eigenverantwortlich. In der gelben Phase ist der Korridor spürbar verlassen – Beschäftigte und Führungskraft besprechen, wie der Saldo zurückgeführt wird. In der roten Phase sind verbindliche Maßnahmen fällig, etwa angeordneter Freizeitausgleich oder eine Anpassung der Personaleinsatzplanung.
Die Schwellenwerte (z. B. ±20 / ±40 / ±60 Stunden) werden typischerweise in einer Betriebsvereinbarung festgelegt. Sinn des Modells ist es, Zeitguthaben und Zeitschulden früh sichtbar zu machen, bevor Salden unkontrolliert anwachsen oder verfallen.
Zeitwirtschaftssysteme bilden Ampelkonten mit automatischen Benachrichtigungen ab: Wer in die gelbe oder rote Zone läuft, wird ebenso informiert wie die zuständige Führungskraft – das ersetzt manuelles Nachhalten per Excel-Liste.
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