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Glossar

Arbeitszeitkonto

Ein Arbeitszeitkonto erfasst die Differenz zwischen vertraglich geschuldeter Soll-Arbeitszeit und tatsächlich geleisteter Ist-Zeit als Zeitguthaben oder Zeitschuld.

Auch bekannt als:ZeitkontoStundenkonto

Ein Arbeitszeitkonto stellt der vertraglich vereinbarten Soll-Arbeitszeit die tatsächlich geleistete Ist-Zeit gegenüber. Die Differenz wird als Saldo fortgeschrieben: Mehrarbeit baut ein Zeitguthaben auf, Minderarbeit führt zu Minusstunden. Beschäftigte können Guthaben – je nach Regelung – durch Freizeitausgleich abbauen oder auszahlen lassen.

Üblich sind Kurzzeitkonten (Gleitzeit- oder Jahresarbeitszeitkonten), die innerhalb eines definierten Zeitraums ausgeglichen werden, und Langzeitkonten (Lebensarbeitszeitkonten), auf denen Wertguthaben über Jahre angespart wird – etwa für Sabbaticals oder einen früheren Renteneintritt.

Die Spielregeln – Ober- und Untergrenzen, Ausgleichszeiträume, Verfall und Auszahlung – werden in Arbeits- oder Tarifverträgen bzw. in einer Betriebsvereinbarung festgelegt. Zeitwirtschaftssysteme führen die Konten automatisch aus den erfassten Buchungen und machen Salden für Beschäftigte und Führungskräfte transparent.

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