Glossar
Soll-Arbeitszeit & Ist-Zeit
Die Soll-Arbeitszeit ist die vertraglich geschuldete Arbeitszeit je Tag, Woche oder Monat; die Ist-Zeit ist die tatsächlich geleistete und erfasste Arbeitszeit.
Die Soll-Arbeitszeit ergibt sich aus Arbeitsvertrag, Tarifvertrag und dem hinterlegten Arbeitszeitmodell: etwa 40 Wochenstunden, verteilt auf fünf Tage à acht Stunden. In der Zeitwirtschaft wird sie über Tagesprogramme bzw. Wochenpläne abgebildet, die auch Feiertage, Teilzeitverteilungen und Schichtfolgen berücksichtigen.
Die Ist-Zeit ist die tatsächlich geleistete Arbeitszeit, wie sie über Buchungen (Kommt/Geht, Dienstgang, Pause) erfasst wird. Aus der Differenz von Ist und Soll entsteht der Zeitsaldo auf dem Arbeitszeitkonto.
Der Soll-Ist-Vergleich ist die Kernrechnung jedes Zeitwirtschaftssystems – und zugleich die häufigste Fehlerquelle bei der Einführung: Falsch hinterlegte Tagesprogramme, nicht gepflegte Teilzeitmodelle oder fehlende Feiertagskalender führen zu systematisch falschen Salden. Eine saubere Stammdatenpflege ist deshalb wichtiger als jedes Auswertungs-Feature.
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