Glossar
Schichtmodell
Ein Schichtmodell legt fest, in welchem Rhythmus Schichten aufeinanderfolgen – vom klassischen Zwei-Schicht-Betrieb bis zum vollkontinuierlichen Vier- oder Fünf-Schicht-System.
Das Schichtmodell definiert die Struktur des Schichtbetriebs: Anzahl und Lage der Schichten (Früh/Spät/Nacht), den Rotationsrhythmus und die Besetzung an Wochenenden und Feiertagen. Gängige Modelle sind der Zwei-Schicht-Betrieb (Früh/Spät), der Drei-Schicht-Betrieb (teil- oder vollkontinuierlich) sowie Vier- und Fünf-Schicht-Systeme für den 24/7-Betrieb mit entzerrten Arbeitszeiten.
Arbeitswissenschaftliche Empfehlungen sprechen für kurze, vorwärts rotierende Wechsel (Früh → Spät → Nacht), nicht mehr als drei Nachtschichten in Folge und planbare freie Wochenenden. Solche Kriterien fließen zunehmend in Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen ein.
In der Zeitwirtschaft wird das Schichtmodell über Schichtfolgen bzw. Rahmenpläne hinterlegt, aus denen das System Soll-Zeiten, Zuschlagsansprüche (Nacht, Sonn-/Feiertag) und Prüfregeln ableitet. Ein Modellwechsel ist damit auch immer ein Stammdatenprojekt – inklusive Übergangsregeln für laufende Salden.
Passendes System gesucht?
Unser KI-gestützter Auswahlprozess führt Sie in wenigen Minuten zu einer begründeten Empfehlung.
Auswahl starten