Glossar
Projektzeiterfassung
Projektzeiterfassung ordnet Arbeitszeiten Projekten, Aufträgen oder Kostenstellen zu – Grundlage für Kalkulation, Abrechnung und Controlling.
Während die klassische Anwesenheitszeiterfassung nur Beginn, Ende und Pausen dokumentiert, beantwortet die Projektzeiterfassung die Frage, woran gearbeitet wurde: Zeiten werden Projekten, Aufträgen, Kunden, Tätigkeiten oder Kostenstellen zugeordnet. Sie ist Grundlage für Nachkalkulation, fakturierbare Stunden, Fördermittel-Nachweise und internes Controlling.
Beide Welten sollten zusammenpassen: Die Summe der Projektzeiten muss zur erfassten Anwesenheitszeit konsistent sein, sonst entstehen zwei widersprüchliche Wahrheiten. Gute Systeme koppeln daher Anwesenheits- und Projektbuchung oder gleichen beide automatisch ab.
Bei der Einführung entscheidet die Buchungsdisziplin über die Datenqualität: Je feiner das Tätigkeitsraster, desto höher der Erfassungsaufwand und desto größer die Verlockung zu Sammelbuchungen am Wochenende. Bewährt hat sich ein bewusst grobes Raster mit schneller Buchung (Timer, Favoriten, mobile App) statt maximaler Detailtiefe.
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