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Glossar

Wunschdienstplan

Beim Wunschdienstplan geben Beschäftigte vor der Planerstellung Verfügbarkeiten und Schichtwünsche an, die die Planung möglichst berücksichtigt.

Auch bekannt als:WunschplanVerfügbarkeitsplanung

Der Wunschdienstplan dreht die klassische Planungslogik um: Bevor der Dienstplan entsteht, tragen Beschäftigte ihre Wünsche ein – bevorzugte Schichten, freie Tage, maximale Wochenendeinsätze. Die Planung (manuell oder algorithmisch) versucht, möglichst viele Wünsche zu erfüllen, ohne Besetzungs- und Qualifikationsanforderungen zu verletzen.

Der Effekt ist gut belegt: höhere Planzufriedenheit, weniger kurzfristige Tauschanfragen und Ausfälle, bessere Mitarbeiterbindung – gerade in Pflege, Gastronomie und Einzelhandel, wo Dienstplanqualität ein zentrales Wechselmotiv ist. Entscheidend ist Fairness: Wunscherfüllung sollte transparent gemessen und über die Zeit ausbalanciert werden, damit nicht immer dieselben Personen die unbeliebten Schichten erhalten.

Digitale Dienstplanungssysteme bilden den Prozess mit Wunscherfassung per App, automatischer Berücksichtigung im Planungsvorschlag und einer Tauschbörse für spätere Änderungen ab.

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