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Glossar

Funktionszeit

Funktionszeit ersetzt die individuelle Kernarbeitszeit durch die Pflicht des Teams, die Funktionsfähigkeit der Einheit in einem Zeitfenster sicherzustellen.

Funktionszeit ist eine Weiterentwicklung der Gleitzeit: An die Stelle der individuellen Anwesenheitspflicht (Kernzeit) tritt die kollektive Verpflichtung, dass die Organisationseinheit in einem definierten Zeitfenster funktionsfähig ist – also erreichbar, auskunfts- und handlungsfähig. Wie das Team die Abdeckung untereinander aufteilt, bleibt ihm überlassen.

Das Modell verbindet hohe individuelle Flexibilität mit verlässlichen Servicezeiten nach außen. Es setzt allerdings funktionierende Absprachen im Team voraus und braucht klare Eskalationsregeln, wenn die Abdeckung nicht zustande kommt.

In der Zeitwirtschaft wird Funktionszeit meist über Anwesenheitsübersichten und Mindestbesetzungsregeln unterstützt: Das System zeigt in Echtzeit, wer im Zeitfenster verfügbar ist, und warnt, wenn die vereinbarte Mindestbesetzung unterschritten würde – etwa bei parallelen Urlaubs- und Gleittagsanträgen.

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