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Glossar

DATEV-Schnittstelle

Eine DATEV-Schnittstelle exportiert Bewegungs- und Stammdaten aus der Zeitwirtschaft in die DATEV-Lohnprogramme – meist an die Steuerkanzlei, die die Abrechnung erstellt.

Für kleine und mittlere Unternehmen läuft die Entgeltabrechnung häufig über die Steuerkanzlei mit DATEV Lohn und Gehalt oder DATEV LODAS. Eine DATEV-Schnittstelle in der Zeitwirtschaft exportiert die abrechnungsrelevanten Daten – Stunden je Lohnart, Zuschläge, Fehlzeiten – im passenden Importformat, sodass die Kanzlei nichts manuell erfassen muss.

Technisch reicht das Spektrum vom einfachen Dateiexport (ASCII-Importformate für LODAS bzw. Lohn und Gehalt) bis zur zertifizierten Anbindung über DATEV-Schnittstellen wie Lohnimport oder den cloudbasierten Datenaustausch (z. B. DATEV Lohnimport online / Arbeitnehmer online-Ökosystem). „DATEV-fähig" ist ein dehnbarer Marketingbegriff – entscheidend ist, welches Zielprogramm und welches Format konkret unterstützt wird.

Praxistipp für die Systemauswahl: das Lohnarten-Mapping früh mit der Kanzlei abstimmen, einen Parallellauf über ein bis zwei Abrechnungsperioden einplanen und prüfen, wie Korrekturen für Vormonate übertragen werden. Eine gute DATEV-Schnittstelle spart monatlich Stunden – eine schlechte erzeugt monatlich Klärungsbedarf.

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